und wieder weicht der tag der nacht

und wieder weicht der tag der nacht
die dämmerung entschwindet sacht
wenn finsternis hüllt häuser ein
erstrahlt in mir ein heller schein

ein kind sah einst das weiße licht
im traum berührt, verstand es nicht
und wusste doch, es ist nun hier
verlässt mich nie, es wohnt in mir

geborgen in des kindes mitte
erhört es manche stille bitte
vom licht behütet und umfangen
der weg vom kinde wird begangen

wenn dunkelheit umgibt die stunde
erklingt in mir die frohe kunde
und flackert silberhell begründet
vor langer zeit im kind entzündet

und wieder weicht die nacht dem tag
mein licht zur sonne leuchten mag
es wärmt und sehnt bei tag und nacht
es liebt und ruft, der mich erdacht

Willkommen!

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