Donnerstag, 2. Dezember 2010

wie sand am meer

wie sand am meer
gibt es gedichte -
wer braucht schon meine

kleine, feine oberlichte
oben am fenster,
geöffnet, gekippt,
der atem des zimmers
unendlichkeit nippt

ein sandkörnchen nur
im smog unsrer stadt
verdichtet die luft,
schadstofffrei,
so nebenbei

wer braucht es schon,
das kleine gedicht,
entschlüpft durch des fensters
obergelicht?

vielleicht bist du´s,
den es erfreut -
mein ausreißerlein,
mein sandkörnchen
bleibt bei dir über nacht -
gib gut auf es acht

Willkommen!

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